facebooktwitter

Für Dich da

...ist unsere Redakteurin Hannah Kleffmann

Feedback oder Korrekturen zu BLITZ! Online? Schreib Hannah einfach eine Nachricht.

Werbung

13. Januar 2012

Zwischen Psychologie und Aberglaube

Geschrieben von Leonhard Straub

Haben sie ihre schwarze Katze schon umgebracht? Und haben sie alle Spiegel entfernt? Sehen sie, dass mit dem Freitag, den 13. ist so: Solange sie glaube, dass sie Pech haben, werden sie auch Pech haben. Daran ändert auch die Tatsache, dass sie es jetzt wissen, gar nichts.

Wenn sie hingegen keine Angst vor den schlimmsten Tagen des Jahres haben, tut ihnen der besagte Freitag auch nichts. Das ist so ähnlich wie mit Hunden, sie riechen den Angstschweiß und schnappen zu. Aberglaube hat meist eine interessante Geschichte . So auch der Freitag der 13. Hier fallen zwei Unglückssymbole zusammen, der Freitag als Todestag Jesu und die 13. als der 13. Jünger am letzten Abendmahl Judas.

Die 13. gilt außerdem als Unglückszahl, weil sie die erste Zahl ist, die nicht mehr zum Zwölfer-System gehört und außerdem nur durch sich selbst und eins Teilbar ist. Man kann den Freitag den 13. also als ein Unglückstag mit Christlichem Ursprung bezeichnen. In der Geschichte fielen manche unglückliche Ereignisse auf einen Freitag, den 13. So wurde zum Beispiel im Mittelalter am besagten Tag der Templer-Orden zerschlagen und der Börsenzusammenbruch 1927 fiel auch auf den Freitag, den 13. Übrigens: Die Angst vor einem Unglückstag nennt man auch Paraskavedekatriaphobie.

BLITZ! Tipp: Wenn sie kein Angsthase sind, nutzen sie den Freitag den 13. zum Reisen. Flugtickets sind so billig wie sonst nie und die Flugzeuge sind auch nicht gerade voll. Da wird das Fliegen mit viel Beinfreiheit zum Schnäppen-Spaß!


Fotos: Jacob Linhard, Jens Bredehorn (Teaser)

   
top